| Autogenes Training |
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Die bekannteste, effektivste und begehrteste Technik für allgemeines Wohlbefinden. Beim Autogenen Training erlernen Sie Techniken für: - die ganzheitliche Entspannung des Körpers und der Psyche - das Ausgleichen übermäßiger körperlicher und seelischer Anpannung - das Vorbeugen und Lindern stress bedingter Krankheiten wie Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Schlafstörungen, Unruhe, Konzentrationsstörungen u.v.m.) - die Stärkung des Selbstbewusstseins und der eigenen Fähigkeiten
Im Autogenes Training erfahren Sie eine ganzheitliche Entspannung des Körpers und der Psyche.
Ziele des Autogenen Trainings: - Ausgleichen übermäßiger körperlicher und seelischer Anspannung - Vorbeugen und Lindern stress bedingter Krankheiten wie Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Schlafstörungen, Unruhe, Konzentrationsstörungen u.v.m.) - Stärkung des Selbstbewusstseins und der eigenen Fähigkeiten
Konzept Das Autogene Training ist eine der bekanntesten Methoden zur Selbstentspannung. Der Begriff autogen (griechisch: autos = selbst, genos = erzeugen) verdeutlicht das wesentliche Merkmal der Methode, nämlich die Selbstbeeinflussung des/der Übenden. Um Entspannung zu finden, ist das Autogene Training eine seit langem bewährte Hilfe zur Selbsthilfe. Die Teilnehmer/innen werden angeleitet, Übungen selbstständig durchzuführen und erhalten einen Einblick in die theoretischen Grundlagen. Anhaltender Stress, dauernde Unruhe und ständige Reize belasten Körper und Psyche. Viele Menschen leiden deshalb unter verschiedenen Krankheiten, schlafen schlecht, sind unkonzentriert. Mit dem autogenen Training können Sie nachhaltig entspannen. Ihr Körper, der pausenlos auf Aktivität gepolt ist, wird sozusagen auf Erholung umgeschaltet. Das Autogene Training ist - ohne Altersbegrenzung - für alle Menschen geeignet. Menschen mit tiefen Depressionen, Angstzuständen oder Psychosen können am Autogenen Training nicht teilnehmen.
Was geschieht im Körper: Vorteile: - besser Schlafen - hohere Belastbarkeit in Stress-Situationen - Steigerung der Lern und Konzentrationsfähigkeit - Verbesserung von Selbstwertgefühl und Durchsetzungsvermögen - Unterstützung bei der Raucherentwöhnung sowie Gewichtsabnahme Es kann hilfreich sein bei: - Muskelverspannungen, Spannungskopfschmerzen - Konzentrationsstörungen, innerer Unruhe, Nervosität - Neigung zu kalten Händen/Füßen, Durchblutungsstörungen - Schweißausbrüchen, Hitzewallungen - Kopfschmerzen und Migräne - Magen- und Darmbeschwerden - Bluthochdruck - Ohrgeräuschen - Schlafstörungen - Erschöpfungszuständen - Panikattacken, Prüfungsängsten, „Lampenfieber“ sowie zahlreichen anderen Symptomen und Beschwerden. Wichtig: Bei länger anhaltende oder immer wieder auftretende Beschwerden brauchen Sie zunächst eine diagnostische Abklärung, um auszuschließen, dass andere medizinische Maßnahmen vorrangig sind. Die Unterstufe des Autogenen Trainings In den ersten Übungsstunden erläutert der Trainer Grundlagen und Prinzipien der Methode. Die Unterstufe des autogenen Trainings besteht aus sechs Übungen. In der Regel wird bei jeder Sitzung eine Formel eingeübt, bis alle sechs Übungen in einem Ablauf beherrscht werden. Der Trainer gibt Beispiele für die Formeln und Sätze, spricht sie beim Üben aber nicht vor. Alle Teilnehmer sollen für sich eigene beruhigende Formeln finden. Die Übenden sollen vom Trainer unabhängig sein und seine Unterstützung nur zur Anleitung und zum Lernen nutzen. Die Unterstufe des autogenen Trainings dient in erster Linie der Entspannung. Sie besteht in der Regel aus sechs Übungseinheiten. Diese führen zu einer Schwere und Wärme in den Armen und Beinen, einer Beruhigung des Pulses und der Atmung, einem Wärmegefühl im Sonnengeflecht (Solar Plexus) und einer Kühle der Stirn. Die Entspannungsübungen im Einzelnen 1. Die Schwere-Übung führt zu einem Gefühl der Schwere in den Gliedmaßen (Muskelentspannung). Eine typische Autosuggestion lautet: "Die Arme sind schwer." 2. Die Wärme-Übung führt durch eine bessere Durchblutung zu einem Wärmegefühl in den Gliedmaßen Typische Vorstellung: "Die Arme sind warm." 3. Die Atem-Übung vertieft die Entspannung durch konzentriertes, ruhiges Ein- und Ausatmen. Typische Vorstellung: "Die Atmung geht ruhig und gleichmäßig.", oder: "Es atmet mich." 4. Die Herz-Übung (Konzentration auf den Herzschlag) beruhigt weiter. Typische Vorstellung: "Das Herz schlägt ruhig und regelmäßig." 5. Die Sonnengeflecht-Übung: Konzentration auf den Solarplexus und seine Durchblutung. Eine typische Vorstellung ist: "Das Sonnengeflecht ist strömend warm." 6. Die Kopf-Übung: Konzentration auf eine „kühle Stirn“ Je mehr geübt wird, umso besser die Wirkung der einzelnen Übungen auf den Körper und das seelische Befinden. Das Autogene Training erfordert mehr Übung als die Progressive Muskelentspannung, um einen tiefen Zustand der Entspannung herbeizuführen. Geschichte und Entwicklung Die Grundlagen, aus denen sich das autogene Training entwickelte, wurden vom Hirnforscher Oskar Vogt (1870-1959) entdeckt. Er beobachtete an Patienten, die er mit Hypnose behandelte, dass sie sich nach einiger Zeit auch selbst in den hypnotischen Zustand versetzen konnten. Die regelmäßige Hypnose half ihnen, Spannungen abzubauen und ihr Leben besser zu bewältigen. Um 1915 begann der Nervenarzt Johann Heinrich Schultz (1884-1970) auf Vogts Anregung hin, sich mit Selbsthypnose und deren Auswirkungen zu beschäftigen. Sein Ziel war es, eine Methode zu entwickeln, die die Patienten vom Hypnotiseur unabhängig machen und ihnen selbst die Verantwortung über die Behandlung einräumen sollte. Während des Ersten Weltkrieges betreute Schultz in einem Lazarett Kriegsversehrte, die an schweren Ängsten und kriegsbedingten psychischen Störungen litten. Diese konnten mithilfe der Selbsthypnose die Schrecken des Erlebten wesentlich besser verarbeiten. In den Folgejahren untersuchte Schultz die Auswirkungen seiner Methode an interessierten Ärzten und Patienten und stellte sie schließlich in einer Publikation im Jahr 1932 der Öffentlichkeit vor. Mehrere Therapeuten waren an der Weiterentwicklung des autogenen Trainings beteiligt. Im deutschen Sprachraum ist es das bekannteste und am häufigsten zu therapeutischen Zwecken eingesetzte Entspannungsverfahren Referenzen:Anita "...Autogenes Training ist für mich das Instrument zur Verwirklichung meiner Ziele. Es trägt entscheidend zu Persönlichkeitsbildung bei."
Marc "...Autogenes Training war für mich am Anfang schwirig,weil ich nicht sofort abschalten und mich entspannen könnte.Aber durch regelmäßiges wiederholen lief es für mich immer leichter und meine Vorstellungskraft wurde immer stärker. "
Daniel "...Autogenes Training bietet mir die Möglichkeit meine Ziele schneller, entspannter und mit einem gutem Gefühl zu erreichen. Mit dieser Technik habe ich gelernt posotiv zu denken und mein Unterbewusstsein auf Erfolg zu programmieren. Ich kann Autogenes Training jedem empfehlen, der seinem Leben positive Richtung geben möchte."
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Andreas Mehlmann
Psychologischer Berater, Hypnotiseur
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